Mein Jahresrückblick 2019 – Was bei Mindful Marketing alles passiert ist

Bellinda sitzt mit Stift und Papier am Fenst und schaut raus

2019 habe ich mein Coaching Business aufgebaut und finanziell erfolgreich gemacht, sodass ich 2020 zu 100% selbständig sein werde. Ich möchte Dir von meiner persönlichen Reise in diesem Jahr erzählen: Welche Gedanken hatte ich, welche Zweifel, was hat mir persönlich geholfen?

Das ist der absolut persönlichste Beitrag ever! So viel hab ich noch nie geteilt und ich hoffe sehr, dass es Dir gefällt und dass es Dir weiterhilft und ich bin auch ein bisschen aufgeregt aber ich hab ja gesagt, dass ich mehr Persönliches teilen will – also dürfen wir da jetzt zusammen durch!

Ich bin in dieses Jahr gestartet mit der Überzeugung, dass es ein Kracher wird. Irgendwie hatte ich schon an Silvester das Gefühl: Dieses Jahr wird etwas ganz Besonderes passieren. Frag mich nicht, woher das kam – ich hatte einfach so ein Gefühl – vielleicht kennst Du das auch von Dir selber.

Mindful Marketing hatte ich ja schon im September 2018 gegründet und damals habe ich noch Grafiken und Visitenkarten für andere Unternehmerinnen gebaut. Anfang des Jahres hat sich dann aber rausgestellt, dass das irgendwie überhaupt nicht mein Ding ist. Für mich selbst funktioniert das toll aber für andere – das war mir zu viel Druck, Zeitaufwand und -ganz ehrlich – am Ende für den Stress zu wenig Geld. Mit Positionierung hatte ich mich noch gar nicht beschäftigt, als ich dann im Februar ins 1:1 Mentoring mit Jeanine Hurte gestolpert bin. Ich habe vorher ihren Podcast gehört, der mir sehr gut gefallen hat und hab mich dann von ihr 1:1 begleiten lassen.

Ganz oder gar nicht

Danach – das war Ende April hab ich mir gedacht: „Ok, wenn ich das jetzt mache, dann ziehe ich das durch und mach’s richtig“

Quasi über Nacht habe ich die ersten fünf Tage der 20 Tage Content Challenge konzipiert, in der ich dann jeden Tag live war und zum Thema Positionierung, perfekten Kunden, wie musst Du Deinen Content aufbauen, wie schreibst Du richtig und so weiter gesprochen habe. Die ersten fünf Tage waren wie gesagt schon geplant, den Rest habe ich alles davon abhängig gemacht, welches Feedback ich bekomme und mich an meinen Followern orientiert und das ist auch schon mein erster Tipp: Plane nicht alles starr vor! Ich bin auch ein Strukturmensch und hab’s gerne ordentlich aber manchmal reicht auch die Disziplin aus, dran zu bleiben und der Rest darf fließen. Jedenfalls rate ich Dir dazu – lieber unperfekt als gar nicht – einfach zu machen!

Tatsächlich habe ich dann mit der 20 Tage Content Challenge 150 Frauen in meine Facebook Gruppe gezogen und meine ersten zahlenden Kundinnen gewonnen!

Am Anfang waren meine Mentorings wirklich noch kurz, da habe ich 2-3 Mal 1:1 mit den Frauen telefoniert und hauptsächlich haben wir über den perfekten Kunden, seine Definition und die strategische Ausrichtung des Content gesprochen.

Nachdem die Challenge vorbei war, dachte ich mir: „Jetzt habe ich ja das ganze Material, das wäre doch jetzt schade, wenn das auf meinem PC vor sich hingammelt.“ Also habe ich alles in einen Newsletterkurs verpackt, den ich an einem einzigen Sonntag gebaut habe. Damit möchte ich Dir wirklich zeigen – das ist keine Zauberei! Idee haben – Idee umsetzen. Auch hier hab ich einfach gemacht und keine langen ToDo Listen geschrieben. Der Newsletterkurs sah so aus, dass ich eine automatische Mailabfolge eingerichtet habe und sobald man sich dazu angemeldet hatte, hat man jeden Tag eins der Live-Videos aus der Gruppe ins Postfach bekommen.

Ich habe alle Inhalte recycled!

Die Videos hab ich aus der Gruppe runtergeladen, auf Youtube hochgeladen – versteckt natürlich- und den Link im Newsletter geteilt – kein Hexenwerk!

Auch hieraus habe ich zahlende Kundinnen generiert, die sich wiederum für mein Erstgespräch angemeldet haben und mit mir zusammenarbeiten wollten.

Mein Fazit daraus ist: Einen Expertenstatus aufzubauen geht recht schnell, wenn Du die richtigen Inhalte in der richtigen Form zur Verfügung stellst. Ich war ja vorher noch nirgendwo sichtbar und keiner hat mich gekannt und trotzdem waren tolle, erfahrene Frauen dazu bereit, mir Geld zu bezahlen, damit ich sie coache!

Langsam wurden meine Coachings dann auch länger und ich habe natürlich auch die Preise angepasst, weil ich immer mehr Erfahrung gewonnen habe und auch gesehen habe, was bei mir alles funktioniert und das ist auch wirklich, was ich meinen 1:1 Mentees weitergebe: Alles, womit ich arbeite, bekommst du von mir! Meine Strategie, meine Vorlagen, meine Erfahrung, meine Insights – alles. Denn ich finde, wenn das hier funktionieren soll, dann müssen wir auch ehrlich miteinander sein und ich hab da auch überhaupt kein Problem damit.

Ich glaube nach zwei Monaten hab ich dann die 20TCC runtergenommen weil es mir einfach zu viel kostenloses Wissen war. Etwa zeitgleich habe ich den Podcast gestartet und auch das war eine Sonntagnachmittag-Aktion: Ich habe einfach einige Folgen aus der 20TCC als Audio mit meinen Kopfhörern und meinem Handy aufgezeichnet – das mache ich übrigens immer noch so – hab mir eine Musik ausgesucht, die Folgen geschnitten, einen Hoster ausgesucht – ich bin bei podcaster.de – und hab gleich mal zehn Folgen hochgeladen. Mein nächster Tipp: Egal, wo Du Dich neu sichtbar machst, sorge dafür, dass es gleich mehr als ein Contentpiece von Dir zu lesen, hören oder sehen gibt, damit die Leute länger bei Dir bleiben und Dich gleich kennen lernen können.

So habe ich meine Content-Strategie entwickelt:

Ich setze mich einmal die Woche hin und schreibe alle meine Posts und die Podcastfolge für die übernächste Woche – noch ein Tipp: Baue einen Puffer ein – dann nehme ich die Folge auf, baue die Grafiken und stelle alles online.

Mittlerweile unterstützt mich die liebe Claudia Auel beim Podcast schneiden und hochladen, weil ich irgendwann sechs Stunden für meinen Content gebraucht habe und neben meinem Vollzeit Job keine Zeit mehr zum Coachen hatte. Deshalb hab ich mir da Hilfe gesucht.

Außerdem habe ich eine weitere virtuelle Assistentin – die Isabel – die mittlerweile das Onboarding meiner Kundinnen übernommen hat. Wenn Du in den letzten zwei Monaten mit mir gearbeitet hast, dann kennst Du sie wahrscheinlich schon. Sie schreibt meine Verträge, verschickt Rechnungen und Mails und übernimmt ansonsten verschiedene Recherche Aufgaben oder fragt Interviewgäste für den Podcast an.

Was mir immer besonders wichtig war, dass ich kein „Privatvermögen“ nutzen muss, um mein Business am Laufen zu halten.

Bis jetzt habe ich es geschafft, alle Ausgaben, die ich habe mit Mindful Marketing auch wieder rein zu holen. Ich habe ja irgendwann im Juni auch auf 80% reduziert und da habe ich mir zum Beispiel gleich zu Beginn der Teilzeit mit meiner Selbständigkeit die Differenz ausgezahlt, sodass ich „privat“ keine finanziellen Einbußen aufgrund meiner Teilzeit auf mich nehmen musste. Auch die VAs bezahle ich aus dem laufenden Einkommen der Mentorings.

Im September habe ich dann mein Newslettersystem von Mailchimp auf Active Campaign umgestellt, weil das einfach mehr Funktionen bietet und einfacher zu bedienen ist. Allerdings hab ich auch da gemerkt, dass ich überhaupt keine Muse habe, mich da rein zu fuchsen und hab mich mit Simone Kassam zusammen gesetzt, die mir das dann alles umgestellt hat. Auch beim Webdesign für meine Website habe ich Unterstützung: Tabea Hasse hat mir das Grundgerüst gebaut und werkelt immer mal wieder dran rum, wenn ich was anders haben will.

Ich weiß genau, für was ich Zeit habe und für was nicht!

Lieber bezahle ich andere dafür und ich kann Dir auch sagen: Dafür gibt man keine Unsummen aus und die Zeit, die man gewinnt ist einfach tausend Mal wertvoller!

Ebenfalls im September habe ich dann auch meinen Job bei der Bank gekündigt und warte jetzt darauf, dass meine Kündigungsfrist Ende März ausläuft und ich dann nur noch das hier machen kann!

Lange Zeit war leider unklar, wann ich gehen darf – ich wollte gerne schon im Januar aber Banken sind da streng – zum Glück habe ich zwei tolle Chefs, die sich dann dafür eingesetzt haben, dass ich ab Januar nochmal reduzieren kann und jetzt bin ich bis Ende März noch zwei Tage die Woche dort. Das ist für mich super, weil ich noch ein bisschen mehr Zeit habe, mich um den administrativen Kram zu kümmern und für meine Kollegen, weil ich noch ein bisschen länger mithelfen kann.

Oktober und November waren für mich deshalb extrem anstrengende Monate, zum einen, weil ich nicht wusste, wann es beruflich die Veränderung gibt und zum andern hab ich in dieser Zeit sowieso immer viele private Termine, bin im Verein eingespannt und so weiter. Trotzdem hab ich den Content und meine Mentorings durchgezogen und jetzt weiß ich: Auch das geht mal eine Zeit lang!

Trotzdem freue ich mich jetzt natürlich auf die ruhigen Tage zum Ende des Jahres und die sind bei mir zum Glück wirklich immer recht ruhig.

Mein persönliches 2019

Das war so der Business-Teil des Jahres – ich wollte Dir ja auch noch von meiner persönlichen Reise erzählen und die hatte es natürlich ebenfalls in sich.

Ganz wichtig – und das möchte ich Dir als Tipp direkt mit auf den Weg geben – ich habe mich schon vor der Selbständigkeit intensiv mit meiner Weiterentwicklung beschäftigt, habe Coachings gemacht und mir Hilfe gesucht. Ich bin in der glücklichen und gesegneten Situation, dass ich keine schlimme Kindheit oder sonstige Traumata hatte und dafür bin ich unendlich dankbar. Trotzdem war es im Nachhinein wichtig, einige Dinge aufzuarbeiten, auch wenn sie für andere scheinbar banal sind – es ist so wichtig, aufzuräumen.

Anfang des Jahres hat mich Angelika Riedler begleitet, sie ist Seelendolmetscherin und hat viel mit mir geredet und meditiert. Wir haben die ganze Zeit den Kontakt gehalten und auch im nächsten Jahr begleitet sie mich wieder für ein paar Monate, weil ich einfach merke, ich brauch das nochmal für alles, was jetzt auf mich zukommt.

Die Ausbildung zum Inner Balance Coach

Im Februar habe ich dann zusätzlich noch die Ausbildung zum Inner Balance Coach bei Nina Pettenberg (zum Interview mit Nina auf Youtube) angefangen. Das war auch toll! Hör Dir unbedingt unser Interview im Podcast hier an, wenn Du Nina und ihre Arbeit kennen lernen willst. Jedenfalls habe ich insgesamt vier Wochenenden dieses Jahr mit elf weiteren tollen Frauen verbracht, die alle erstmal bei sich selbst aufgeräumt haben, um dann anderen Menschen weiterhelfen zu können. Es war für mich so eine tolle und einzigartige Erfahrung und so ein Geschenk, dass ich bei all dieser persönlichen Transformation mit dabei sein durfte – ich bin heute noch ganz geflasht.

Jedes Mal, wenn ich das Wochenende über dort war, habe ich mir eine Intention bis zum nächsten Mal gesetzt. Das erste Mal war es „Ich will frei und unabhängig sein“, das zweite Mal „Ich stehe für mich ein“ und das dritte Mal „Ich vertraue zu 100%“. Beim letzten Treffen habe ich dann meine Intention für 2020 festgelegt „Ich finde eine neue Balance“. Die Sätze haben einfach immer so gut gepasst! Immer, wenn ich Entscheidungen treffen musste oder mir bei etwas unsicher war, haben die mich begleitet und es war absolut richtig, mich daran zu orientieren.

Meistens war ich bei den Treffen recht ruhig und habe mich im Hintergrund gehalten aber beim Abschlussevent sind bei mir dann alle Schleusen aufgegangen und ich habe von morgens bis nachmittags nur geheult – auf der einen Seite ist mir bewusst geworden, was alles passiert ist und was ich alles gelernt habe und ich war dankbar und auf der anderen Seite habe ich die Frauen schon so vermisst. Alle anderen waren irgendwie schon voll auf’s Abschließen eingestimmt und ich hab erst da eigentlich voll auf gemacht aber ich hab im Nachhinein auch da das Gefühl, dass es genau so richtig war.

Was noch extrem wichtig für mich war 2019: Ich habe mich vernetzt! Ich war jetzt noch nie wirklich schüchtern aber mittlerweile schreibe ich wirklich jeden an, den ich interessant finde und mich hat noch nie jemand so richtig abblitzen lassen.

Ich liebe es, mich zu vernetzen!

Und mittlerweile quatsche ich echt  jeden an, den ich toll finde!

Ich habe so viele tolle Frauen kennen gelernt, mit denen ich mich jetzt regelmäßig austausche und es tut so gut, sich gegenseitig zu unterstützen, zu pushen und einfach mal zuzuhören. Wenn Du schon selbständig bist, dann kennst Du vielleicht das Gefühl, dass Du ständig nur über Dein Business reden könntest aber Du willst ja auch Deine Familie und Freunde nicht damit langweilen und alles verstehen die sowieso nicht, deshalb ist es super, jemanden zu haben, der gerade das gleiche mitmacht und mit dem Du Dich austauschen kannst. Also ich bin da total der Typ dafür und ich rate Dir: Nutze jede Gelegenheit, neue Leute kennen zu lernen, scheue Dich nicht, jemanden anzuschreiben, den Du toll findest – Du kannst kein Tor schießen, wenn Du nicht auf’s Tor schießt!

Alles in allem war 2019 für mich ein richtig krasses Jahr und ich würde sogar sagen, insgesamt wahrscheinlich das beste meines Lebens.

So viel Transformation, Liebe und Lernen hatte ich selten in so kurzer Zeit.

Meine persönliche Krönung kam dann auch im Oktober als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin. Ich werde also im Juni Mama und das ist ein weiterer Grund meiner Intention „Ich finde eine neue Balance“ zu folgen und zu vertrauen.

Jetzt fasse ich für Dich noch meine größten Learnings ganz kurz zusammen:

  • Idee haben, Idee umsetzen – einfach machen, der Rest ergibt sich!
  • Alles ist ein Prozess und der braucht Zeit, also bleibe diszipliniert und geduldig!
  • VERTRAUE! Es kommt alles genauso wie es kommen soll!

Das war mein ganz persönlicher Jahresrückblick 2019 und ich hoffe sehr, dass ich Dir damit Mut machen und helfen konnte! Wenn Du noch Fragen hast, schreib sie gerne in die Kommentare. Ich will da wirklich gerne ganz offen sein und weiterhin auch Content kreieren, der Dich weiterbringt, deshalb ist mir der Austausch mit Dir so wichtig!

Danke dafür, dass Du mir hier folgst und den Podcast anhörst, denn schreiben und sprechen machen mir unglaublich viel Spaß!

Dann lieben Dank für Deine Kommentare, Deine Mails, Deine Bewertungen bei iTunes! Ich freue mich so sehr, über jeden einzelnen, der hier zu mir findet und dem ich dabei helfen darf, sichtbar zu werden. Und natürlich danke für Deine wertvolle Arbeit, denn auch wenn Du vielleicht noch nicht den Erfolg hast, den Du Dir wünschst, bist Du auf dem Weg und manifestierst gerade ganz wunderbar, dass es für Dich jetzt losgehen darf – einfach, indem Du mir hier folgst und von mir lernst. Also danke, danke, danke, dass Du das Leben anderer Menschen besser machen möchtest. Das ist so wertvoll und – wie ich finde – einer der wichtigsten Jobs der Welt und es ist ein Geschenk, dass Du Dich dazu bereit erklärst, dieser Arbeit nachzugehen.

Ich freue mich so sehr auf 2020 und alles, was uns da erwartet und ich bin sicher, es wird einfach fantastisch!

Hier geht’s zu meiner Schritt für Schritt Anleitung für die Sichtbarkeit Deines Coaching Business auf Social Media Teil 1 und Teil 2.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Menü