Was ich über Money-Coaching denke und wie Du eine Entscheidung treffen kannst.

In letzter Zeit bekomme ich öfter mal die Frage gestellt, was ich davon halte und ob ich grundsätzlich dazu rate, ein Money-Coaching zu machen. Ich muss dann immer ein bisschen schmunzeln, weil ich nicht wirklich weiß, was mich dazu qualifiziert, dazu eine Auskunft zu geben, aber ich teile natürlich gerne meine Meinung und unterstütze Dich damit, Dir Deine eigene zu bilden.

Die Money-Coach-Branche boomt gerade! Sicherlich folgst Du bereits einer der vielen Coaches und Mentoren, die großartige Umsätze machen und auch Dir zeigen können, wie das geht. Bitte beachte: Es geht hier nicht um Finanz-Coaches wie zum Beispiel Madame Moneypenny, die Dir beim Sparen helfen und Dir zeigen, wie Du ein Haushaltsbuch führst. Das ist zwar auch super wichtig und oft der erste Schritt aber heute geht es um Money-Coaches und wenn Du welchen folgst, dann weißt Du genau, was ich meine.

Deshalb soll es heute darum gehen, ob ich es sinnvoll finde, ein Money-Coaching zu buchen und wie Du entscheiden kannst, ob das gerade das richtige für Dich ist.

Erstmal möchte ich sagen, wie unglaublich bewundernswert und wichtig ich es finde, dass gerade viele Frauen zu Selfmade-Millionärinnen werden und ihr Wissen an andere weitergeben – es ist wirklich allerhöchste Zeit dafür!

Natürlich triggert es mich – genauso wie Dich wahrscheinlich auch – wenn ich Fotos von Luxusurlauben, tollen Klamotten und sechsstelligen Umsätzen pro Monat sehe und dann denke ich: Das will ich auch!

Ich finde es auch sinnvoll, hochpreisig zu verkaufen, wenn es um ein Produkt geht, in das wirklich mein ganzes Wissen geflossen ist und mit dem ich Dir zu 100% helfen kann – vollkommen in Ordnung! Es geht ja ums Business und stell Dir mal vor, Du würdest einen Produktionsbetrieb gründen und zum Beispiel Lieferanten bezahlen, dann bräuchtest Du viel, viel mehr Geld. Ich denke der Trick bei der Sache ist, es als Investition zu sehen und nicht als „ausgegebenes Geld“.

Es gibt jedoch eine Sache, die ich beobachte und die mich etwas sorgt. Ich hau’s jetzt einfach raus – hier gibt es ja viele tolle Unternehmerinnen, die bestimmt auch eine Meinung dazu haben und mir das vielleicht auch erklären können. Falls Du dazu gehörst, dann freue ich mich sehr darauf, von Dir aufgeklärt zu werden

Ich kenne sehr viele Coaches, zumal, weil ich viele begleite und weil ich selbst vielen folge, um auf dem Laufenden zu bleiben und meistens sind deren Preise human. 2.000-5.000 Euro für ein 1:1 Mentoring finde ich absolut in Ordnung. Doch sobald diese Coaches ein Money-Coaching gemacht haben, schnellen die Preise auf einmal in unglaubliche Höhen. Außerdem lehren sie dann meistens nicht mehr das, was ursprünglich mal ihr Spezialgebiet war, sondern werden auch Money-Coaches.

Es stellen sich mir deshalb die folgenden Fragen:

  • Lässt sich nur mit Money-Coaching so viel Geld verdienen?
  • Müssen die das tun um die eigenen Investitionen wieder reinzuholen?
  • Wo bleibt dabei die Zielgruppe? Verändert die sich so, dass nur noch die, die sich das leisten können buchen oder die, die einen Kredit aufnehmen oder sich das Geld von Freunden/Familie leihen?
  • Nennt man das dann eine Blase und platzt die irgendwann vielleicht?

Wenn es hier jemanden gibt, dann – wie gesagt – freue ich mich über Licht im Dunkeln

Solange ich das nicht verstehe gelten für mich folgende Grundsätze, die ich Dir natürlich gerne weitergebe.

Allerdings musst Du wissen: Die sind nicht der heilige Gral, Du fällst Deine eigenen Entscheidungen und nicht alles, was ich tue ist auch für Dich das Richtige also fühle immer bei Dir rein und höre auf Deine Intuition und Dein Herz.

  1. Alles zu seiner Zeit. Ich mache immer nur ein Mentoring und erst, wenn ich das verarbeitet und umgesetzt habe, suche ich mir das nächste. Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass sich Inhalte ähneln und dann ärgere ich mich. Einmal entscheiden, durchziehen, umsetzen, damit bin ich bis jetzt sehr gut gefahren.
  2. Ich kaufe nichts, wofür ich das Geld nicht habe. Wenn ich für ein Mentoring einen Kredit aufnehmen oder meinen Freund anpumpen müsste, dann würde ich es nicht machen. Einfach weil Schulden scheiße sind und mich aus der Fülle raushauen. Ich würde mir einen unheimlichen Druck machen, das Geld sofort wieder verdienen zu müssen um es zurück zu bezahlen und das wäre weder für mich gut, noch für Dich als meine Kundin.
  3. Ich buche keine Billig-Coaches. Es muss für mich immer eine Investition sein. Ich bezahle gerne einen hohen Preis, wenn ich überzeugt bin, weil ich dann auch weiß, dass ich tatsächlich alles umsetzen werde. Was nix kostet, dümpelt bei mir vor sich hin und ich lass es schleifen.

Damit hier nichts falsch verstanden werden kann nochmal: Ich finde es super und richtig, dass wir Frauen für unsere Träume los gehen und damit Millionen machen! Das steht auch Dir zu – egal was für eine Art Coach Du bist oder ob Du was ganz anderes machst. Deine Leidenschaft und die Tatsache, dass Du das Leben der anderen Lebewesen auf der Erde besser machst, gehören belohnt!

Vielen Dank an alle, die das gerade vorleben und damit mein und vielleicht auch Dein Mindset vergrößern!

Mich interessiert, wie Du Deine Preise machst. Woran orientierst Du Dich? Hast Du schon mal Deine Preise erhöht und welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Nennst Du Deine Preise öffentlich oder nur auf Anfrage?

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