Expertenstatus auf Social Media aufbauen – So geht’s!

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Heute möchte ich mit Dir über Deinen Expertenstatus sprechen. Wieso ist es so wichtig, dass Du Dir einen Expertenstatus aufbaust? Ab wann darfst Du Dich eine Expertin nennen, was bringt Dir das und vor allem: Wie geht das?

Bestimmt hast Du schon mal davon gehört, dass Du Dir, wenn Du auf Social Media erfolgreich werden möchtest, zum Beispiel als Coach, einen Expertenstatus aufbauen musst. Aber irgendwie definiert niemand, ab wann Du Dich Expertin nennen darfst, oder?

Ich hab mir deshalb mal ein paar Gedanken dazu gemacht, welche Eigenschaften Experten für mich haben sollten und Du kannst da einfach mal für Dich reinfühlen und überlegen, was Dir noch fehlt. Schreib es mir dann natürlich auch gerne unter den Blog Beitrag.

Was macht also für mich einen Experten aus?

1. Großes Wissen

Zuerst mal hat die Person natürlich großes Wissen zu einem Spezialgebiet, das heißt, ich weiß genau, wenn ich eine Frage zu Thema XY habe, finde ich dort eine Antwort. Wenn ich zum Beispiel Fragen zu meinen Finanzen habe, schaue ich bei YouTube Videos von Finanzfluss. Wenn ich Rückenschmerzen habe, helfen mir oft Liebscher und Pracht mit ihren Übungen.

2. Selbstbewusst und charismatisch

Experten eiern nicht rum. Sie wissen, dass sie was wissen und bringen das sympathisch und authentisch rüber. Echte Experten müssen für mich nicht laut, dafür aber präsent sein.

3. Sie geben ihr Wissen gerne weiter – auch kostenlos

Damit ich in jemandem den Experten sehe, muss ich ja wissen, was die Person kann. Deshalb darf sie mich erstmal davon überzeugen, dass ich ihrem Rat trauen kann. Das kann sie natürlich am besten, indem sie mir schon bevor ich etwas bei ihr kaufe, zeigt, dass sich das lohnen wird. Deshalb gibt ein Experte schon vor dem Verkauf seines Produktes oder seiner Dienstleistung kostenloses Wissen preis.

4. Persönliche Geschichte

Damit ich jemandem vertrauen kann, möchte ich vorher wissen, wer die Person ist. Wenn ich das in einem Blogartikel oder in Videos sehen kann – umso besser. Wenn die Person ihre Qualifikation aus ihrer persönlichen Geschichte zieht, zum Beispiel, weil sie ein Problem hatte und sich das Wissen dazu einfach angelesen und das dann gelöst hat, ist das für mich manchmal gleichwertig oder besser als ein Studium. Natascha Wegelin von Madame Moneypenny ist für mich so eine Person zum Beispiel. Ob das Wissen für mich ausreicht, entscheide ich anhand des Gratis-Contents.

5. Referenzen und Empfehlungen

Wenn mir jemand anderes bestätigen kann, dass der sogenannte Experte geholfen hat, dann ist das für mich ein dicker Pluspunkt. Genauso, wenn der Experte mir von jemandem, der mir nahesteht, empfohlen wird.

Fragen, die Du Dir stellen kannst, um zu entscheiden, ob Du Dich Expertin nennen möchtest:

1. Interessiere ich mich für ein Thema so sehr, dass ich mich ständig freiwillig dafür weiterbilde und das selbst bezahle?

2. Habe ich meine Herausforderung und mein Problem durch mein Wissen gelöst?

3. Stelle ich fest, dass mich Menschen zu meinem Thema vermehrt nach Rat fragen?

4. Fühle ich mich sicher, wenn ich in einer größeren Runde zu meinem Thema spreche und beantworte ich dann auch gerne Fragen?

5. Konnten andere mit meiner Hilfe tatsächlich Erfolge erzielen oder ihr Problem lösen?

Ich möchte Dich bitten, mal in Dich reinzuhören: Bist Du eine Expertin? Erfüllst Du Deine eigenen Kriterien für den Expertenstatus?

Falls ja, dann ist das super und dann solltest Du Dich so nennen und damit nicht länger hinterm Berg halten. Viel zu viele – besonders wir Frauen – trauen sich nicht, weil sie denken, sie hätten keine „offizielle“ Qualifikation wie zum Beispiel einen anerkannten Abschluss.

Wenn Du Deinen eigenen Kriterien noch nicht entsprichst, dann solltest Du Dich auch nicht Expertin nennen, nur weil alle sagen, dass das so wichtig ist. Du kannst ganz easy in den Expertenstatus reinwachsen, indem Du anfängst, Dein Wissen zu teilen und Dich zu positionieren.

Was ich Dir damit sagen möchte: Den Expertenstatus aufbauen bedeutet nicht, sich „Expertin“ zu nennen. Es bedeutet, durch Wissen zu zeigen, was Du draufhast und Dich bei Deinen Followern als Problemlöserin zu etablieren. Dieser Titel ist dann zweitrangig.

Wie baust Du Dir also einen Expertenstatus auf?

Zuerst mal ist der Expertenstatus etwas, das Du nicht überspringen kannst. Jemand, der Dir nicht vertraut und in Dir keine Problemlöserin sieht, wird bei Dir nicht kaufen. Punkt. Du darfst also gerne Zeit und Liebe investieren, um Vertrauen aufzubauen und das ist ein Prozess!

Sei also nicht enttäuscht, wenn Du zwei Wochen postest und niemand Deinen „Kaufen“-Button drückt. Schau mal bei Dir selber: Wie lange dauert es bei Dir, bis Du einer Person vertraust? Analysiere auch Deine Gefühle gegenüber Deinen Experten: Wie präsentieren sich die Menschen, bei denen Du schon mal aus Überzeugung etwas gekauft hast, zum Beispiel einen Onlinekurs oder ein Coaching? Wie lange bist Du der Person gefolgt, bevor Du gekauft hast? Welche Eigenschaften haben sie, wie haben sie Dich überzeugt? Was brauchst Du, um jemandem zu vertrauen? Und dann lasse genau das auch in Deine Präsentation einfließen, denn das wird garantiert auch andere ansprechen.

Wichtig ist, dass Du Dir keinen Druck machst, sondern Dich darauf konzentrierst, mit jedem einzelnen Post, Mehrwert zu generieren, den Deine Zielgruppe lieben wird. Das ist der schnellste und nachhaltigste Weg zum Expertenstatus und zu Deinem ersten Verkauf.

Ich habe für Dich fünf Schritte zusammengestellt, die Du gehen kannst, um Dich als Expertin in Deiner Nische zu positionieren:

Schritt 1:

Konzentriere Dich auf Dein Spezialgebiet: Auch, wenn das manchmal schwerfällt. Du hast nichts davon, wenn Du für Deine Follower nicht einschätzbar bist, weil Du jede Woche ein anderes Thema behandelst. Was an Deiner Arbeit macht Dir am allermeisten Spaß? Wofür hättest Du gerne noch mehr Kunden? Fokussiere Dich genau darauf.

Schritt 2:

Liefere Mehrwert: Zeige mit Deinem Inhalt, was Du kannst und löse die Probleme Deiner Follower, sodass sie genau wissen, wer ihre Ansprechpartnerin ist. Hab keine Angst, Dein Wissen kostenlos zu teilen – mittlerweile ist es mit gründlicher Recherche im Internet wahrscheinlich sowieso zu finden, deshalb tust Du gut daran, wenn Deine Follower es gleich mit Deiner Person verbinden.

Schritt 3:

Recherchiere: An welchen Orten dreht sich der Inhalt um ein ähnliches oder ein ergänzendes Thema zu Deinem? Hält sich dort Deine Zielgruppe auf? Bingo! Wie machen die das, dass die Follower kommentieren, liken und kaufen? Schau Dir an, welche Strategien eingesetzt werden und passe sie für Dich an. Es geht nicht darum, sie zu kopieren. Es geht darum, schlau und effizient zu arbeiten. Du musst das Rad nicht neu erfinden! Baue Dir stattdessen eine eigene, individuelle Strategie auf, die genau das beinhaltet, was Du Dir an verschiedenen Orten rausgezogen hast.

Schritt 4:

Werde sichtbar: Sei aktiv und agiere außerhalb Deines eigenen Kosmos. Du hast nichts davon, wenn Du Dein wertvolles Wissen ausschließlich in Deiner Facebook Gruppe mit 25 Mitgliedern rausballerst. Such Dir die Orte, an denen Deine Zielgruppe Fragen stellt und hilf und antworte da mit! Das bedeutet nicht, dass Du als Lösung Dein Angebot präsentierst, sondern Dein Wissen! Das ist die beste Werbung für Dich und wem Du damit hilfst, der wird von ganz alleine auf Social Media zu Dir finden.

Schritt 5:

Verbinde Dich: Welche anderen Experten ergänzen Dein Angebot? Fange an, Dein Netzwerk auszubauen. Eine tolle Möglichkeit, um gleichzeitig auch Deine Reichweite zu steigern ist, bei einem anderen Experten auf der Plattform sichtbar zu werden. Damit bestätigt der andere Experte Dich in Deinem Wissen und seine Follower erkennen Dich und Dein Wissen schnell an. Du kannst Dich zum Beispiel interviewen lassen, einen Gastbeitrag auf deren Blog schreiben oder ein Bonusmodul für einen Kurs kostenlos zur Verfügung stellen.

Das waren die fünf Schritte, mit denen Du Dich als Expertin präsentieren kannst. Wie gesagt, wichtig ist, dass Du realisierst, wie wichtig der Aufbau Deines Expertenstatus ist und bereit bist, Zeit darin zu investieren und den Prozess anzuerkennen, auch wenn Du damit nicht sofort Geld verdienen wirst.

Ich hoffe, Du konntest viel für Dich aus dem heutigen Blogbeitrag mitnehmen. Steig unbedingt noch bei der Content Challenge ein, wenn Du dieses Jahr endlich eine Strategie für Deine Inhalte aufbauen möchtest – das Ganze ist natürlich kostenlos!

Wenn Dir der Beitrag heute weitergeholfen hat, dann teile ihn gerne mit Deinen Workbuddies und anderen bewussten Unternehmerinnen.

Möchtest du noch weiteren Input von mir, dann schau dir gerne mein neues Freebie „Leitfaden Mindful Marketing“ an.

Natürlich kannst du dir das Freebie kostenlos downloaden!

Ich freue mich, wenn wir uns morgen früh um 7 Uhr beim Live Coaching in der Content Challenge sehen und wünsche Dir einen wunderbaren Start in die Woche!

Danke, dass ich Dich dabei begleiten darf – im Podcast, auf Social Media und natürlich im Mentoring.

Alle Links und Infos zu meinen aktuellen Kursen findest Du hier auf meiner Website. Ich freue mich total, wenn wir uns da sehen. Danke, dass Du so eine wertvolle Arbeit leistest!

Lass mir gerne unter dem Post auf Facebook und Instagram Deine Meinung dazu da und sag mir, ob ich Dir helfen konnte.

Alles Liebe, Deine Bellinda

Diesen Blogbeitrag gibt’s auch als Podcastfolge auf Spotify und iTunes. Ich freue mich, wenn Du mir dort eine Bewertung hinterlässt ♥

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