Meine 5 Lieblings-Tools für Deine effiziente Content Planung

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Heute möchte ich mit Dir über etwas sprechen, das so, so wichtig ist, wenn Du Dir einen Expertenstatus aufbauen möchtest: Du musst dranbleiben! Die meisten Coaches, die sich sichtbar machen, sind nach einiger Zeit auf Social Media frustriert, weil sie nicht die Reaktionen und die Reichweite bekommen, die sie sich vorstellen oder die ihnen versprochen wurden.

Wenn Du auf Facebook und Co. Kunden anziehen möchtest – und ich gehe davon aus, das willst Du, sonst wärst Du nicht hier – dann darfst Du kontinuierlich präsent sein. Warum?

Jemand, der Dich noch nicht kennt und auf Dein Profil kommt, den darfst Du erstmal davon überzeugen, dass Du tatsächlich sein Problem lösen kannst. Bevor Du das nicht geschafft hast, wird die Person nicht bei Dir kaufen.

Ich weiß, diese Regelmäßigkeit und Struktur rein zu kriegen, ist am Anfang manchmal anstrengend, denn wie mit allem dürfen wir erstmal üben, bevor es eine Routine gibt. Außerdem müssen wir unsere perfekten Kunden und ihre Sprache kennenlernen: Wer sind sie? Was interessiert sie? Worauf reagieren sie? Was gefällt ihnen?

Einen Fehler, den viele machen: Sie kreieren ihren Content vom eigenen Standpunkt aus. Was sie dabei vergessen: Der perfekte Kunde ist nicht auf Deinem Wissens-Level – zum Glück! Sonst könntest Du ihm ja nichts beibringen. Im Idealfall bist Du ihm mindestens zehn Schritte voraus. Spul also zurück und versuche der Person, die den Text lesen oder das Video anschauen soll, wirklich zu helfen, indem Du Dir überlegst, auf welchem Niveau sie ist und was sie zu diesem Zeitpunkt von Dir braucht.

Nächster Fehler: Von Thema zu Thema springen. Du bist Coach für persönliche Weiterentwicklung? Dann ist das ein ziemlich großes Feld – vor allem, wenn Du jedem helfen willst. Da gibt es so unendlich viele Themen, z.B. Moneymindset, Glaubenssätze, inneres Kind, Partnerschaft, Berufung, Traumata…

Wahrscheinlich kannst Du zu jedem dieser Bereiche etwas sagen. Solltest Du das auch machen? Nein.

Such Dir Deine Spezialität raus und kreiere dann mit Deinem Content eine Lern-Reise für Deinen Follower. Wenn Du heute über Geld und morgen über Partnerschaft sprichst, dann weiß niemand, wofür Du eigentlich die Spezialistin bist und wenn Du dann Anfragen bekommst, sind das häufig Themen, auf die Du wahrscheinlich keine Lust hast oder zu denen Du keine Expertin bist. Das ist dann nicht der Fehler des Anfragenden, sondern Dein eigener, weil Du Dich nicht richtig positioniert hast und für Deine Follower nicht richtig einzuordnen bist.

Noch ein häufiger Fehler: Zu früh aufgeben! Wie ich es anfangs gesagt habe, ist es wichtig, dass Du dranbleibst, denn die Mechanismen, die für Deine Reichweite sorgen, sind so vielfältig, dass es mal schneller, mal langsamer geht, bis sie wirken.

Dazu gehören unter anderem:

  • Die verschiedenen Algorithmen auf der Plattform Deiner Wahl: Keiner weiß, wie diese ticken und was, wo, wie häufig passieren muss, damit Du weiterempfohlen und vorgeschlagen wirst.
  • Dein perfekter Kunde: Bevor die Menschen Dich kennenlernen, sind sie „kalte“ Kontakte, das bedeutet, Du darfst sie erstmal „aufwärmen“, bevor sie reagieren. Wenn Deine Zielgruppe noch dazu introvertiert oder einfach aus „leiseren Menschen“ besteht, dann kann es noch länger dauern, bis Du eine Resonanz bekommst.
  • Die Art von Content, die Du wählst: Ein Live-Video ist „wertvoller“ als ein Text ohne Bild. Auf Social Media sind Menschen unterwegs und die wollen Menschen sehen, also ist es wichtig, dass Du Dich zeigst. Live-Videos gehören zur größten Herausforderung – sind aber halb so schlimm, wenn Du es ein paarmal gemacht hast – und sind deshalb die Content-Form, die am besten rankt. Das heißt nicht, dass Du jetzt nur noch Lives machen sollst. Ein guter Mix ist sinnvoll!

Da Du nie wissen kannst, ob Du kurz vor dem Durchbruch stehst, ist aufgeben eine sehr schlechte Option. Es könnte nämlich sein, dass ab morgen der Punkt erreicht ist, an dem Du auf einmal geliked, geteilt und vorgeschlagen wirst. Wenn Du kein Social Media Wunder bist und von heute auf morgen nur noch virale Posts erzeugst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es bis zu einem halben oder sogar ganzem Jahr dauern kann, bis alle verstanden haben, dass Deine Message wichtig ist.

Wenn Du also Deinen perfekten Kunden definiert hast und Dein Spezialgebiet kennst, dann kannst Du damit anfangen, langfristig Content zu kreieren. Dabei solltest Du Dir eine Struktur schaffen, die es Dir leicht macht, durchzuhalten und die Dich effizient werden lässt.

Auch wenn Du jetzt sagst: „Oh man, Bellinda – ich bin nicht so strukturiert, das killt total meine Kreativität, ich mag lieber spontan posten!“ Dann rate ich Dir: Lass Dich drauf ein! Genau diese geregelte Planung ist es, die Dir auch mal die Möglichkeit gibt, intuitiv zu posten – ohne Druck.

Ich rate immer zu einem Mix aus strategischen, langfristig geplanten Posts, die zu Deinem Marketing-Plan gehören – zum Beispiel beim Launch Deines Onlinekurses – und den spontanen Posts, die beim Spazierengehen entstehen oder abends auf dem Sofa. Das gibt Deinen Followern das Gefühl, viel von Dir zu lernen und dabei gleichzeitig ganz nah an Dir dran zu sein.

Jetzt aber zur Planung! Ich habe für mich 5 Tools gefunden, die mir dabei helfen, regelmäßig meine Inhalte zu erstellen und einzuplanen und die möchte ich Dir heute vorstellen:

1. Die Ideenliste:

Wann immer Du mit Deinen perfekten Kunden in Kontakt kommst, solltest Du einen kleinen „Speichern-Knopf“ in Deinem Kopf aktivieren und Dir genau merken, welche Wörter sie benutzen, welche Fragen sie Dir zu Deinem Thema stellen und welche Glaubenssätze sie haben. All das sind wichtige Hinweise dafür, was sie von Dir brauchen und es hilft Dir dabei, Inhalte zu produzieren, die Deine Follower wirklich interessieren. Lege Dir am besten ein Excel-Sheet oder ein Word-Dokument an. Du kannst auch die Notizen App auf dem Handy nutzen oder Dir eine App runterladen, die das, was Du reinsprichst, direkt in Text umwandelt. Wenn Du dann an Deine Planung gehst, hast Du immer Material für gute Posts.

2. Dein Redaktionskalender:

Für die langfristige Planung solltest Du Dir eine Übersicht gestalten, die Dir für die nächsten Wochen vorgibt, was Du postest. Was ist Dein nächstes Ziel? Der Verkauf Deines Kurses? Dann schau mal nach Wochenthemen, die Deine Follower zu diesem Ziel führen und produziere dazu Texte, Bilder und Videos.

3. Dein Redaktionsplan:

An welchen Tagen der Woche möchtest Du posten? Lege Dir für diese Tage schon mal eine Blanko-Vorlage an. Ich mach das ganz simpel in PowerPoint. Du kannst es aber auch in Excel machen. Ich nehme für jeden Tag eine Folie oder ein Blatt und schreibe drauf: „Montag: Facebook und Instagram – Text und Bild zur Podcastfolge“, „Dienstag: Facebook und Instagram – Zitat aus Podcastfolge mit Foto“. Das muss ich dann nur noch ausfüllen und habe automatisch eine schöne Mischung aus verschiedenen Elementen.

4. Deine Grafiken:

Wenn Du kein gelernter Grafiker bist, dann tust Du Dich mit Photoshop oder InDesign wahrscheinlich schwer, denn diese Tools sind sehr umfangreich und hochpreisig. Viele nutzen für die Erstellung von Grafiken Canva – das ist intuitiv und sieht schön aus. Die Bilder sind dann natürlich nicht so individuell, wie wenn Du sie von einer Grafikerin bauen lässt, aber für den Anfang reicht das. Es gibt eine kostenlose und eine bezahlte Variante.

Achtung bei Fotos! Denke immer daran, dass Du keine „gegoogelten“ Bilder veröffentlichen darfst! Nutze für die Suche nach lizenzfreien Stockfotos Pixabay – wenn Du 100 % sicher gehen willst, fügst Du noch die Quelle hinzu.

5. Dein Planungstool:

Suche Dir ein Planungstool, das automatisch postet. Am Anfang habe ich Planoly genutzt, es gibt auch noch Hootsuite und Later – ich bin mittlerweile beim Facebook Creatorstudio. Das ist komplett kostenlos und sehr vielseitig. Unter anderem kannst Du einen Post einmal einstellen und gleichzeitig auf Facebook und Instagram veröffentlichen. Außerdem fügt der Creator bei Videos auf Facebook automatisch die Untertitel hinzu – was ich super finde!

Das waren meine 5 Tools, die ich nutze. Generell empfehle ich Dir: Bevor Du mit der Content Creation startest, google vorher immer die Voraussetzungen, die das Piece erfüllen muss, damit es auf der Plattform angenommen wird.

Instagram zum Beispiel nimmt im Creator nur Videos im Hochformat an und für User mit unter 10.000 Followern gibt es auch zeitliche Einschränkungen. Das bedeutet, dass Videos für Instagram TV maximal 15 Minuten dauern dürfen. Schau das immer vorher nach: Es wäre sehr ärgerlich, wenn Du alles nochmal machen müsstest, weil Du Dich nicht ausreichend informiert hast.

Wie gesagt, denke immer daran: Nur, weil Du nach zwei Wochen noch nicht die Reaktionen hast, wie Du sie Dir zum Ziel gesetzt hast, heißt das nicht, dass Du keinen Experten-Status aufbaust.

Keiner von uns kann durchschauen, wie weit die Mechanismen im Hintergrund gerade wirken, deshalb bleibe unbedingt dran. Ich sage immer: Das, was Dich von den anderen unterscheidet, ist Dein Durchhaltevermögen!

Ich hoffe, Du konntest aus meinen Tipps viel für Dich mitnehmen und gehst Deine Content-Planung jetzt entspannter und fokussierter an.

Danke, dass ich Dich dabei begleiten darf – im Podcast, auf Social Media und natürlich im Mentoring.

Alle Links und Infos zu meinen aktuellen Kursen findest Du hier auf meiner Website. Ich freue mich total, wenn wir uns da sehen. Danke, dass Du so eine wertvolle Arbeit leistest!

Lass mir gerne unter dem Post auf Facebook und Instagram Deine Meinung dazu da und sag mir, ob ich Dir helfen konnte.

Alles Liebe, Deine Bellinda

Diesen Blogbeitrag gibt’s auch als Podcastfolge auf Spotify und iTunes. Ich freue mich, wenn Du mir dort eine Bewertung hinterlässt ♥

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