Schritt für Schritt zum erfolgreichen Coaching Business – was kommt wann? Teil 2

Heute gibt’s den zweiten Teil meines „Schritt für Schritt ins Online Business einsteigen“ Beitrags. Falls du Teil 1 noch nicht gelesen hast, empfehle ich Dir das sehr, weil Du da kurz und knapp lernst, wie Du möglichst schnell, nachhaltig und sinnvoll Deine Sichtbarkeit vorbereitest.

Wir waren dabei stehen geblieben, wie Du schon mal zehn Posts vorbereitest, damit Du einen Puffer in Deinem Content hast, wenn Du online gehst und Dich nicht damit plagen musst, Dir ständig zu überlegen, was Du heute oder morgen postest. Das verdirbt Dir nämlich ganz schnell den Spaß an der Sache.

Wenn du soweit bist, lege dir einen Account an bei der Plattform, auf der auch Dein perfekter Kunde unterwegs ist. Ich empfehle Dir, nicht mehr als zwei Plattformen gleichzeitig zu bedienen, also zum Beispiel Facebook und Instagram.

Ich möchte jetzt nicht weiter auf die Plattformen eingehen, weil das auch einfach den Rahmen sprengen würde. Ich mache jetzt einfach am Beispiel Facebook weiter, weil das hier auch denke ich die meisten betrifft und außerdem meine persönliche Lieblingsplattform ist.

So geht’s auf Facebook

Auf Facebook brauchst Du immer ein Profil als Basis für alles, was Du dort tust, damit die einfach wissen, dass Du ein echter Mensch bist. Dieses Profil würde ich am Anfang mit 2-3 Content-Pieces bestücken und das Titelbild so gestalten, dass die Besucher gleich wissen, wo es zu Deiner Fanpage geht. Die Fanpage eröffnest Du aus Deinem Profil heraus über neue Seite erstellen. Wichtig: Nur auf einer Fanpage darfst Du öffentlich werben! Auf Deinem Profil ist das nicht erlaubt – Du brauchst also eine Fanpage, wenn Du bei Facebook Kunden anwerben möchtest. Die Fanpage ist übrigens auch über Google auffindbar, was super für Dich ist.

Wichtig ist, dass Du die Formalitäten einhältst. Auf Deiner Fanpage musst Du zum Beispiel in die Infos Deines Unternehmens das Impressum und die Datenschutzhinweise reinpacken.

Jetzt kannst Du Dir überlegen, ob Du eine Facebook Gruppe aufmachen möchtest. Ich empfehle das immer, weil Du dann einen relativ „geschützten“ Kreis hast, indem Du auch mal Content veröffentlichen kannst, den Du nur für Deine richtigen Fans – also Deine Gruppenmitglieder – erstellst. Ich habe zum Beispiel immer die gleichen Posts auf meiner Fanpage und in meiner Gruppe – in der Gruppe gibt’s aber zusätzliche Infos von mir in Form von Live-Videos, Umfragen und zusätzlichen Tipps.

Das empfehle ich auch Dir. Hab nicht den Anspruch auf Instagram, der Fanpage und in der Gruppe unterschiedlichen Content zu posten, das macht Dir für den Anfang zu viel Stress und Du willst ja auch noch coachen und nicht nur Content produzieren.

Nochmal kurz zusammengefasst:

  1. Profil: Must have und Ausgangsort aller Aktivitäten
  2. Fanpage: Oberflächlicher Content, von dem übrigens nur 2% einer Person ausgespielt werden, die Deinen Kanal abonniert hat – soviel zu Thema zu viel Zeit reinstecken.
  3. Gruppe: Tiefergehender Content, Insights, Live-Videos – Inhalte, die nur für Deine echten Fans reserviert sind.

Du hast jetzt Deinen Content-Puffer und Deine Plattformen, jetzt kannst Du loslegen! Am besten Du arbeitest mit einem Planungstool wie Planoly oder Hootsuite, dann kannst Du Deine Beiträge zeitlich planen und musst nicht jedes Mal alles manuell online stellen. Das spart enorm viel Zeit!

Lege Dir unbedingt einen Redaktionsplan an!

Dazu habe ich schon einige Folgen aufgenommen, die Du im Podcast findest.

Damit schonst Du echt Deine Nerven, denn es hat alles seinen Platz und Du weißt genau, wann was online automatisch online geht. Starte am Anfang mit 2-3 Beiträgen pro Woche, dann gibt es nach einem Monat schon mal ganz ordentlich was zu sehen bei Dir und das ist auch zeitlich gut machbar.

Nur weil Du einen Puffer hast, heißt das natürlich nicht, dass Du Dich jetzt ausruhst.

Die ersten Tage nutzt Du dazu, Reaktionen abzuwarten. Schreibe unbedingt ein paar Deiner neuen Follower an und frage sie, wie Du ihnen noch besser helfen kannst. Sie werden Dir genau sagen, was sie für Herausforderungen haben und daraus kannst Du wiederum Deinen neuen Content bauen, wenn die Themen zu Dir passen – pass hier bitte immer auf, in welche Richtung Du Dich mit Deinem Content positionierst und dass Du Dich nicht in was verrennst, auf was Du eigentlich keine Lust hast.

Es ist Zeit, Dein Coaching zu verkaufen!

Nach circa einem Monat kannst Du zum ersten Mal darauf aufmerksam machen, dass man mit Dir – für den Anfang meiner Meinung nach am besten geeignet – auch 1:1 arbeiten kann.

Überlege Dir, was kannst Du Deinem Follower schenken, damit er unbedingt zu Dir ins Gespräch möchte und Du ihm in Deinem Verkaufsgespräch auch einen Mehrwert mitgeben kannst. Toll finde ich immer Angebote wie: „Wir sprechen über Deine aktuell größte Herausforderung und ich gebe Dir ein paar Impulse, wie Du das Problem lösen kannst. Dann schauen wir, wie ich Dich in Zukunft unterstützen kann.“

Keine Panik – Du hast ja schon 1:1 Erfahrung aus Deinen Übungs-Coachings – Du wirst das auch mit Fremden schaffen, hab keine Angst! Such Dir für den Anfang einen Preis, mit dem Du Dich wohlfühlst und mit dem Du Dich nicht unter Deinem Wert verkaufst. Sei Dir bewusst, dass Deine Testphase mit dem kostenlosen Angebot irgendwann vorbei ist und Du eh früher oder später ein Preisschild an Deine Dienstleistung hängen musst. Also lieber früh als spät denn meiner Meinung ist der erste finanzielle Erfolg auch eine Riesen-Motivation und fast nichts geht über das Gefühl zum ersten Mal DEIN DING zu DEINEM PREIS verkauft zu haben! Du wirst Dich so unfassbar toll fühlen

Du brauchst auch für Dein 1:1 noch kein fertiges Programm mit einem fixen Plan ,Hausaufgaben, zusätzlichen Videos oder sonstigem zu haben – das ist schön, aber kein Muss. Oft ist es dann doch so, dass sich in den 1:1 Gesprächen rausstellt, dass die Probleme in eine andere Richtung laufen und Du musst mit Deinem Programm eh flexibel bleiben. Aber hab auch hier eine Sorge – nach ein paar Sessions werden sich trotzdem Ähnlichkeiten ableiten lassen und Du kannst immer wieder auf Deine bewährten Strategien zurückgreifen.

Biete kurze Programme an

Auch hier gebe ich Dir den Tipp: Binde Dich für den Anfang nicht gleich für mehrere Monate in einem Coaching.

Ein 4-6 Wochen Programm gibt Dir die Möglichkeit viele Facetten kennen zu lernen, mehrere Coachees gleichzeitig zu haben und dann auch schnell nachjustieren zu können, wenn Du merkst, Du ziehst die falschen Kunden an. Sonst hast Du nachher jemanden, der eigentlich gar nicht in Deine Zielgruppe gehört für ein halbes Jahr an der Backe – urgh!

So – das war meine Easy-Peasy-Sichtbarkeitsanleitung, wenn Du einfach und ohne viel Stress einen erfolgreichen Social Media Auftritt aufbauen möchtest.

Website, Online Kurs, Newsletterfunnel kommen meiner Meinung nach erst danach, dazu findest Du ebenfalls viele Folgen in meinem Podcast.

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